Am Donnerstag verliess ich den etwas touristischen Jakobsweg und fuhr von Logroño in Richtung Zaragoza weiter, da mich diese Stadt mit ihren vielen Mudéjar-Bauwerken sowie den umgebenden Ortschaften in den Pyrenäen mehr interessiert als der Jakobsweg. Die Landschaft wurde immer schöner, da ich mich langsam den Pyrenäen näherte, und der Weg verlief grösstenteils flach über ca. 100 Kilometer bis nach Tudela, wo ich einen Zwischenstopp einlegte und übernachtete.

In Tudela erfuhr ich, dass sich gleich nebenan eine spezielle Wüste befindet, die “Bardenas Reales”, welche ich bereits auf der Strecke nach Tudela von Weitem gesehen hatte, und welche mir sehr gefiel. Ich entschloss mich daher, noch eine Nacht länger in Tudela zu bleiben, um mir die schöne Kathedrale in Tudela sowie die Wüste am nächsten Tag anzuschauen.

2 Responses

  1. Das ist eine Region in Spanien, welche ich kaum kenne? Wie sind die Menschen? Empfindest Du die Mentalität sehr anders als im Süden. Danke für die Tips mit den Winden!
    Ich wünsche Dir dementsprechend ein gutes Segeln!
    Lieber Gruss aus Zollikofen!
    Mama

    1. Ja, die Region ist wunderschön und hat mir sehr gut gefallen! Die Menschen sind, wie in meiner bisherigen Erfahrungen auch sonst überall in Spanien, sehr freundlich und zuvorkommend. Ich würde wohl eher zwischen Stadt und Land als zwischen Norden und Süden unterscheiden. Gestern hatte ich ein sehr schönes Gespräch mit zwei Männern aus Madrid, was wohl eher daran lag, dass wir in einem schönen, ruhigen und herzlichen Restaurant in den Pyrenäen waren als in einer Stadt wie Madrid, wo es zu viele Menschen und Touristen hat, als dass sich ein spontanes Gespräch zwischen zwei Tischen in dieser Art entwickeln könnte.
      Liebe Gruess us Jaca!