Am Dienstagmorgen schaute ich mir als Erstes das Guggenheim-Museum von Frank Gehry in Bilbao an. Das Gebäude ist wirklich sehr beeindruckend und die Kunst auch, sofern man denn ein Freund moderner Kunst ist (was ich von mir nicht wirklich sagen kann).

Nach dem Museum hatte ich noch etwas Zeit, um durch die farbenfrohe Altstadt Bilbaos zu schlendern, welche mir ebenfalls sehr gut gefiel.

Zum Mittagessen gönnte ich mir auf eine persönliche Empfehlung hin ein “Chuletón”, ein riesiges T-Bone-Steak, welches offenbar die Spezialität von Bilbao sei. Ich fand glücklicherweise ein sehr schönes Restaurant, die Casa Rufo, ein Traditionsrestaurant, welches bereits seit über 100 Jahren von derselben Familie geführt wird, und bestellte mir ein Chuletón, welches dermassen gigantisch war, dass ich noch einige Tage später den Eindruck hatte, davon gesättigt zu sein. Das kleinste Steak, das sie hatten, wog 950 Gramm… Zum Glück ersetzte ich die Kartoffelbegleitung durch Salat und nahm keine Vorspeise!

Bei diesem Chuletón ist die Endung «-ón» (Augmentativ für «chuleta», Rippenstück) angebracht. Da würde ich auch «gluschtig» hinüberschauen!

Sehr gut gesättigt ging ich auf den Zug und spazierte nach einer angenehmen Fahrt in das Stadtzentrum von Burgos zurück, wo ich mich bereits auf die Weiterfahrt per Fahrrad freute.