Am Montag legte ich den ersten von zwei Velo-Pausetagen ein, da ich meine Beine etwas erholen und Burgos sowie Bilbao besichtigen wollte. Mein Plan war, von Burgos aus per Zug am Montag nach Bilbao und am Dienstag zurück nach Burgos zu fahren, um danach von Burgos aus mit dem Fahrrad dem Jakobsweg entlang in Richtung Logroño weiterzufahren.
Als Erstes schaute ich mir die Hauptsehenswürdigkeit von Burgos an, die Kathedrale. Das eindrückliche Gebäude wurde im 13. Jahrhundert auf einer älteren, romanischen Kirche erbaut und wurde erst im 16. Jahrhundert fertiggebaut, so dass eine Vielzahl von Stilen in der Kathedrale repräsentiert sind.












Und nun kommt der Teil, den nicht mehr ich kommentieren werde, sondern eine spanische Tour-Guide, welcher ich etwas zugehört habe, währenddem sie eine japanische Reisegruppe herumgeführt hat. Dazu jeweils ein kleines Quiz und danach die Antwort.


Genau:
A beautiful estatue!

A bich estone!

Hier die Antwort mit wichtigen Zusatzinformation für absolute Kunstexperten!


So much decoración, it’s amasing eh?
Nach der Besichtigung der Kathedrale lief ich zur Festung von Burgos (Castillo) hoch, von wo aus man eine hervorragende Aussicht auf die Stadt hat.


Danach spazierte ich zum Bahnhof von Burgos, was sich wohl eher als Marsch bezeichnen lässt, da der Bahnhof von Burgos ca. eine Stunde zu Fuss ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Die Zugfahrt nach Bilbao war sehr angenehm und ich hatte endlich etwas Zeit, um meine Erlebnisse aus den vergangenen Tagen etwas zu verarbeiten, Blog-Posts zu schreiben und Fotos auszusortieren.

In Bilbao schaute ich mir als erstes das Guggenheim-Museum vom Stararchitekten Frank Gehry von aussen an, welches mir mit seiner exzentrischen Architektur sehr gut gefällt.



Danach ging ich auf den lokalen Aussichtspunkt Artxanda auf ca. 250 M.ü.M. hoch, von wo aus man eine eindrückliche Aussicht auf Bilbao und die umgebenden Berge hat.

Auf dem Rückweg nach Bilbao kam ich an der Zubizuri-Brücke vorbei, einer eindrücklichen Fussgängerbrücke, welche vom Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen wurde und seit ihrer Erbauung eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Geschichte hat: Insbesondere der Glasboden der Brücke sorgte am Anfang für Probleme, da die Bewohner von Bilbao darauf ausrutschten, was offenbar beim regnerischen Wetter im Norden Spaniens häufiger geschah… Für mich klang “Zubizuri” daraufhin wie ein Ausdruck aus der Onomatopoesie, beziehungsweise ein Comic-Geräusch, dass perfekt zum Moment des Ausrutschens passt.



Nach einem leckeren Abendessen im Stadtzentrum spazierte ich zum Hostel zurück und freute mich schon auf die Besichtigung des Guggenheim-Museums am nächsten Tag.
Hahaha, it’s zubizuri-like amazing, eh
Topgschicht, merci 😋